Hier könnt Ihr Spielberichte der Turniere in 2005 lesen und Euch ein paar Bilder ansehen!


Jeßnitz, Januar Jeßnitz, Mai Radewege Pritzerbe Briest Milow Brück 1 Schlagenthin Brück 2 Ziesar


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Turnier in Ziesar am 19.11.2005:

Jubiläumsturnier in Ziesar

Mit einiger Verspätung fand am 19. November das alljährliche Turnier in Ziesar zum nunmehr 10. Mal statt. Es traten 5 Mannschaften an, sodass im Modus Jeder gegen Jeden, und auch nur in der heimischen Halle gespielt wurde. Neben dem Gastgeber und uns nahmen der Vorjahressieger Wolfen, Jeßnitz und Lübs teil.

Das erste Spiel gegen Ziesar begann mit ordentlich Druck, wobei wir zunächst wie üblich den Start ordentlich verpassten und kräftig in Rückstand gingen. Durch das energische Spiel des Gegners waren wir aber glücklicherweise gezwungen zügiger ins Spiel zu finden. Zu unserer eigenen Überraschung konnten wir wieder aufschließen und auch deutlich besser spielen – für diese Zeit sogar überragend gut spielen. Als wir schließlich die Führung übernahmen, schien Ziesar wie geschockt nach dem großen Punktevorsprung in Rückstand zu gehen. Es machte sogar den Eindruck, als hätte sich Ziesar aufgegeben. Mit dieser Moral war der Verlust des Satzes für den Gastgeber fast schon vorprogrammiert.
Der zweite Satz begann wie auch der vorherige, nämlich mit Pritzerber Rückstand. Ziesar begann mit neuem Mut und spielte insgesamt deutlich besser als auf manch anderen Turnieren. Aber auch die Wende des ersten Satzes kam erneut und wir konnten uns die Führung erkämpfen. Ziesar schwächelte wieder und der Sieg des Spiels ging tatsächlich an uns. So begann das Turnier für uns mit einem sehr schönen Spiel, einer guten Leistung und mit mächtig viel guter Laune.
In dem folgenden Spiel konnten wir dann zwei weitere Gegner schon mal beobachten. Eines schien dabei offensichtlich zu werden: Fast alle verbleibenden Auseinandersetzungen würden dem 1. Spiel in fast nichts nachstehen.

Den nächsten Kampf mussten wir gegen Lübs bestreiten. Diese Mannschaft bestand aus einer Horde junger Kerle, ähnlich wie wir – nur ohne Altersmaskottchen (Oberpauker Arlt ist gemeint). Mir schien hier der schwerste Gegner auf uns zu warten, wobei wir jedoch einen nicht unerheblichen Vorteil hatten, denn die Herrschaften aus Lübs waren noch völlig kalt. So begann das Spiel auch mit viel Druck vom Gegner, aber uns kam es doch sehr zugute, dass wir schon ordentlich ran mussten. Da wir auch wie zuletzt sehr gut spielten, schmetterten und pritschten wir unserem zweiten Sieg entgegen. (Zu baggern gab es auf dem Turnier übrigens weniger: Nur 5 Damen wurden dort ausgemacht. Gegenüber den paradiesischen Zuständen in Brück äußerst kläglich.)

Das 3. Spiel ließ uns auf eine lockere Gangart hoffen, da es überwiegend ältere Lehrerinnen und Lehrer (kurz Leerkörper) aus Jeßnitz waren, die uns erwarteten. Der erste Satz lief ohne Probleme, zumindest wenn man auf das Ergebnis schaut – spielerisch war´s nicht so dolle. Jedoch ließ sich unsere Schlechtleistung noch deutlich toppen. Wir spielten zwischenzeitlich so grottenschlecht, dass wir unseren Zuschauern empfahlen sich besser die Augen zuzuhalten. Zu lachen hatte das werte Publikum jedenfalls reichlich. Seltsam, wie man sich dem Gegner anpassen kann... Wobei dieser gar nicht so schlecht spielte, sondern einfach nur der Druck fehlte, der bei uns hin & wieder doch mal vorkam.
Naja, kurz vor Ende konnten wir einen zwischenzeitigen Rückstand wieder ausgleichen, wenn auch mit reichlich Müh und Not.

Nun hieß es Zweiter fast sicher – je nach Ausgang der weiteren Spiele – Erster möglich. Dazu wäre jedoch ein Sieg gegen Wolfen nötig, dem bis dahin ebenfalls ungeschlagenen Team und in der Vergangenheit mehrfachen Turniersieger von Ziesar. Zu diesem entscheidenden Spiel gibt es aber eigentlich gar nicht viel zu sagen: Wir spielten mit einer Durchschnittsleistung, gewonnen haben wir aber trotzdem relativ ungefährdet.

Zur ungewöhnlich frühen Zeit (14:30) standen wir also bereits als Sieger fest. Manch einer wird sich zwar gewundert haben, wer da jetzt tatsächlich Sieger war, aber so ist es nun mal. Da noch zwei weitere Spiele ausstanden, mussten wir noch bis ca. 16 Uhr auf den Pokal warten. Auf diesem ist unser Name übrigens nun drei Mal zu finden. Neben 2005 auch für die Jahre 2000 und 1998. Das ist auch gut so! Uns ist es nämlich zu verdanken, dass der Wanderpokal nicht endgültig nach Wolfen ging.

Zur üblichen After Hour fanden wir uns natürlich wieder bei El Presidente ein, um auf den Sieg würdig anzustoßen.

Es spielten: Nico, Gummi, Hartmut, Jürgen, Zicke und Basti.

Tschüß bis zum nächsten Mal sagt Euch Euer Jürgen "jürjin" Schultze

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Mix-Turnier in Brück am 12.11.2005

Der Bericht wird in Kürze hier eingestellt.

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Turnier in Schlagenthin am 05.11.2005

Das Turnier in Schlagenthin und die hohe Kunst den Sieger zu ermitteln

Zum zweiten Mal fand am 5. November das Turnier der Sportfreunde aus Schlagenthin statt. Das Treffen war in ihrer Heimatstadt für 9 Uhr angesetzt. Klingeln wir normalerweise morgens noch viele Spieler aus dem Bett, waren wir diesmal sogar eine halbe Stunde zu früh. Der Wettkampf sollte auch gar nicht so lange dauern – bis 15 Uhr stand der Sieger fest. Bis dahin hatte dann auch unser dienstältester Mitspieler – Oberpauker Arlt – Ausgang.

5 Teams traten an, um den stattlichen Pokal mit nach Hause nehmen zu dürfen: Brettin, Parchen, Radewege, der Gastgeber & natürlich die Pritzerber Kampftruppe. Aufgrund der überschaubaren Teilnehmerzahl wurde im Modus Jeder gegen Jeden gespielt. Letztes Jahr mussten wir uns mit dem zweiten Platz begnügen, da es uns nicht gelang Schlagenthin zu bezwingen – noch nie übrigens. Wir traten mit dem Besten an, was Pritzerbe zu bieten hat und waren somit 8 Männer & Frauen.

Das erste Spiel sollten wir gegen Parchen bestreiten. Da in dieser Mannschaft überwiegend ältere Herrschaften mitspielten, machten wir (bzw. eher ich, da ja für die Aufstellung zuständig) einen großen Fehler: Wir stellten nicht die optimalste Truppe zusammen. Zicke und Julchen durften sich erst einmal mit den Bankplätzen begnügen.
Nach einem 5:0 Vorsprung bauten wir stetig ab, sodass wir zunächst die Führung, schließlich den Satz verloren. Die spielerische Leistung war allerdings nicht so schlecht und man hätte eine Leistungssteigerung erwarten können. Ohne also die beiden Banksitzer einzuwechseln gingen wir in den zweiten Satz. Keine gute Entscheidung, spielten wir doch noch schlechter. Nach dem verlorenen Spiel stellte sich heraus, dass eigentlich jeder ein Auswechseln für richtig gehalten hätte.
Als Lehre daraus zogen wir eine taktische Änderung: Ausgewechselt wurde nun satzweise und im Falle eines Tiebreaks würde das Siegerteam aus dem entsprechenden Satz antreten.

In den folgenden Spielen stand uns als erstes Radewege, anschließend Brettin gegenüber. Da wir beide Teams bereits im Einsatz erlebt hatten, konnten wir uns entsprechend aufstellen. Wir spielten besser und gewannen auch beide Spiele, wenn wir auch gegen Radewege in einen dritten Satz gehen mussten.

Unser letzter Gegner war schließlich der Hausherr höchstpersönlich. Aufgrund der eingangs erwähnten Tatsache, dass jenes Team von uns noch nie besiegt werden konnte, war von Anfang an die optimalste Aufstellung vorgesehen. An diesem Tag spielte Schlagenthin allerdings weniger gut und wir konnte beide Sätze relativ sicher für uns entscheiden.

Anschließend rechnete Hartmut wie immer wild umher für welche Plätze es reichen könnte: Mindestens Dritter, im günstigsten Falle auch besser, je nach Ausgang des letzten Spiels (Radewege vs. Parchen. Am Ende des Turniers lag dann ein dreier Patt zwischen Parchen, Schlagenthin und Pritzerbe vor und es ging ans Siegerermitteln.
(1) Einen klaren Sieger gab es nicht – alle drei Mannschaften gewannen drei Mal.
(2) Auch der direkte Vergleich brachte uns nicht weiter: Wir besiegten Schlagenthin, Schlagenthin ihrerseits Parchen und Parchen aber uns.
(3) Nun wurden die gewonnen Sätze gezählt. Da Parchen in dem Spiel gegen Schlagethin einen Satz erkämpfen konnte, stand dieses Team nun also als Sieger fest. Schlagenthin und Pritzerbe waren noch immer gleichauf.
(4) Nun wurden kleine Punkte gezählt und ein hoher Sieg gegen Brettin sicherte uns den zweiten Platz vor Schlagenthin. Auf dem vierten Platz folgte Radewege und den fünften Platz belegte das Team aus Brettin.

Als Ausklang zapften wir dann frisches Bier, von jenem Fass, dass wir in Radewege gewonnen hatten. Und bevor´s schlecht wird...

Es spielten: Julia, Andrea, Zicke, Oberpauker Arlt, Thomas, Nico, Gummi und meine Wenigkeit (Jürgen).

Tschüß bis zum nächsten Mal sagt Euch Euer Jürgen "jürjin" Schultze

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Mix-Turnier in Brück am 15.10.2005

Unser erster Auftritt in Brück

Auf zu neuen Ufern. Unser Ziel sollte diesmal Brück heißen. Mitreisende waren Jürjin "Jürgen", Jule "Julia", Gummi "Marcel", Kalle "Thomas", Andrea und meine Wenigkeit (Katrin). Um 8:00 Uhr war Treff bei Hasi, doch wie sollte es auch anders sein, unser Gummi war wieder einmal etwas spät dran. Unser Ufer rückte für einen Moment in weite Ferne. Doch dann kam unser Verschollener und wir konnten ungewohnt pünktlich (8:15 Uhr)und munter los fahren. Alle hatten gute Laune und waren hoch motiviert.

Auf der B 102 kurz vor Brandenburg: Nach einem kurzen Telefonat mit Gummis Mum und der Erkenntnis, dass kein Kontakt zum anderen Auto möglich war, machten wir einen kurzen Zwischenstopp, um zu klären, ob wir unsere T-Shirts dabei hatten. Als wir sicher waren, dass alles dabei war, gings dann wirklich richtig los.

Nach knapp 45minütiger Fahrt in Brück angekommen, stellte sich ein nicht allzu unbekanntes Problem: Wie kommen wir zum Ort des Geschehens?! Also, kurz einen Einheimischen, jedenfalls tat er so, gefragt, und schon haben wir unser Einsatzgebiet gefunden.

Gummis erste Tat war die Frage nach Wiener und Bier. Beachtenswert die Tageszeit: 09:00 Uhr! "Wie kann er nur?" fragten sich alle. Jedenfalls war für unser aller Wohl gesorgt. Es gab viele Leckereien, unter anderem Sandwiches, Kartoffel- und Nudelsalat und Kuchen, viel Kuchen. Und was holte sich Gummi? Bier! Das Bier von Gummi im Auge holte sich Kalle auch eins. Somit war ein bleibender Eindruck gesichert: Pritzerber = Essen = Saufen.

Vom Wissensdurst geplagt stellten wir fest, dass 8 Mannschaften, Brück I und II, Belzig, PVC 91, SC Potsdam I und II und wir, um den Turniersieg streiten würden. Die Mannschaften wurden in zwei gleich große Gruppen eingeteilt. "Alle Plätze werden ausgespielt." wurde gesagt. Daher richteten wir uns auf einen langen Tag ein. Nach ein bis zwei Sätzen in Spielen der anderen Mannschaften setzten wir uns das Ziel Vorletzter zu werden. Dann waren wir dran. Unser erstes Spiel war gegen SC Potsdam I. Da wir, wie immer, eine gewisse Anlaufzeit brauchten, verloren wir beide Sätze. Unser zweites Spiel sollte da schon etwas anders verlaufen, da waren wir uns alle einig. Eine andere Aufstellung und die Tatsache, dass wir alle wacher wurden, sorgten für unsere ersten beiden gewonnenen Sätze. Im weiteren Verlauf hielten wir uns wach, die Motivation stieg stetig weiter an und wir wurden trotz der Startschwierigkeiten Gruppenerster. Durch diese Tatsache mussten wir unsere Zielstellung ändern. Nun sollte es der vierte Platz sein. Nach einem kurzen Blick auf den Spielplan stand fest, dass wir wieder lange warten mussten. Jürjin wollte nicht mehr:"Wir müssen irgendwie siebenter werden, ich will nach Hause!" Die Zeit verging, die Verliererhalbfinals wurden gespielt und endlich begannen die Gewinnerhalbfinals. Wir mussten gegen Brück I ran und zu unserer Überraschung haben wir das Spiel (zwei Gewinnsätze) gewonnen. Also ging das Warten auf ein Ende weiter. Nachdem Belzig im zweiten Gewinnerhalbfinale gewonnen hatte stand fest, dass wir zweiter werden würden, da die Mannschaft zu einem großen Teil aus Ligaspielern bestand.

Wir lagen so in unserer Ecke und da platzte es aus Gummi heraus:"Ich will ein Schwein fressen!" Alle lachten sofort los. Kalle erwiderte:"Soviel wie Gummi schon gegessen hat, da gibts nur ganze Schweine für!" Darauf Jürjin:"Presst man die ganzen Wiener zusammen, die er schon gegessen hat, gehts auch!"

Problemlösung: Auf der Hinfahrt hatte es Jürjins Scheinwerfer entschärft. Kalle haute einmal gegen und er tat wieder seinen Dienst. Kalle unser Held!

Wieder zurück in der Halle holte Gummi sich was zu essen. Aber nicht für sich. Was hielt er in seiner anderen Hand? Eine Selter? Tatsächlich! Gummis Kommentar mit gesenktem Haupt:"Ich darf nicht mehr." Kurz vor dem Finalspiel besorgte sich Andrea Knieschoner:"Ich will ja nicht ganz kampflos vom Feld gehen!" Mittlerweile war es 20:15 Uhr. Sodann waren wir dran. ENDLICH!

Das Finale ging nun los. Im ersten Satz erreichten wir zehn Punkte, was auch unser Ziel war. Jipi! Hochmotiviert steckten wir unser Ziel höher: 15 Punkte sollten es nun sein. Und, wir erreichten 16! Man sind wir gut! Anschließend fand die Siegerehrung statt. Unser Jürjin wurde als bester Spieler des Turnieres ausgezeichnet und wir wurden Zweiter. Alles in allem allseits gelobt ob unserer starken Leistung, war es für uns ein erfolgreicher Tag. Ein neues Turnier für uns aufgetan und Zweiter geworden. Wir setzten uns in die Autos und ein sehr langer Tag mit ganz ganz lieben Gastgebern ging zu Ende.

P.S.: Anscheinend hatte ich zwei Blindpesen in meinem Auto(Kalle und Jule):"War die Windmühle schon heute Morgen da?" (Jule) Äääm, jaaa..." (ich). Andrea völlig unbeeindruckt und damit beschäftigt, das Auto zu lenken und zwei fragende Gesichter vor und neben mir.

Viel Spaß wünscht Euch Eure Katrin

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Turnier in Milow am 13.08.2005:

Unser 3. Turnier in Milow

Am 13.08.2005 spielten wir zum 3. Mal um den Volleyballpokal der Milower Handballtage, im Rahmen dessen auch immer ein Wettkampf unserer schönen Sportart stattfindet. Die Teams sollten übrigens aus 5 Teilnehmern bestehen, wovon einer eine Dame sein musste. So fuhren also der Kern unserer "Ersten" (Turniermannschaft) und Julchen ins Havelland, aus dem wir noch kein Pokal mit nach Hause bringen konnten - zumindest nicht in den letzten Jahren. Um 10 Uhr ging es dann los, diesmal nicht mehr direkt am Sportplatz, sondern an der Fähranlegestelle. Dort befanden sich 2 Felder, ein Rasen- und ein Beachplatz.

Die Teams
  Es traten leider weniger Mannschaften an, als erwartet. Neben dem Gastgeber und uns, fanden sich noch Nitzahn, Wiesenweg und "Abi 03" ein. Nitzahn kannten wir ja schon von unserem Turnier. Dies ist eine recht junge Truppe, die sich bereits in Pritzerbe dadurch auszeichnete, dass sie sehr schnell flitzten und flott spielten. Im Team Wiesenweg spielten u.a. die sportlichen Kantys und Jan Möller, der schon bei uns zu Gast in der Ersten (in Ziesar 2004) war. Klar war, dass die spielerischen Fähigkeiten dieser Mannschaft nicht zu unterschätzen waren. Das Team Abi 03 war ein Quartett des Abiturjahrgangs 2003, mit je 2 Damen und 2 Herren.
  Aufgrund der mäßigen Beteiligung wurde im Modus Jeder gegen Jeden gespielt, was hier den Vorteil hatte, dass man ständig auf dem Spielfeld beschäftigt war oder das Kampfgericht stellte.

Die ersten drei Spiele
  Das erste Spiel hatten wir gegen Nitzahn zu bestreiten. 2 Dinge waren vorher klar: Einerseits, dass wir im ersten Satz stets mit hübscher Regelmäßigkeit ein grausiges Spiel abliefern und erst im zweiten deutlich zulegen, andererseits sollte nach den Erfahrungen in Pritzerbe der Gegner nicht allzu schwer zu bezwingen sein. Ach ja und noch etwas: Leider passen wir uns spielerisch oftmals ganz hervorragend dem gegnerischen Niveau an. Dies vorausgeschickt erklärt auch, dass Hartmut, den ersten Satz aussetzend, nur kritisierte und angesichts des knappen Punktevorsprungs not very amused war. Allerdings starteten wir in das Spiel so gut wie gar nicht aufgewärmt - selber Schuld - und zudem spielte Nitzahn deutlich besser als in Pritzerbe. Überhaupt war dieses Team so gut, dass ihre ordentliche Platzierung am Ende des Turniers in jedem Fall gerechtfertigt war.
  Der nächste Kontrahent war Abi 03. Ich selber erwartete eine weitere Steigerung, da ich Teile der Mannschaft schon vom Spiel in Premnitz kannte. Allerdings waren es fast ausschließlich die beiden Damen, die gut spielten und für ein einigermaßen brauchbares Spiel sorgten. Insgesamt war dies kein problematischer Gegner.
  Im 3. Spiel gegen Germania Milow wurde dann scharf geschossen. Nachdem ich bereits im ersten Satz die Eignung meines Gesichts zum Blocken testete, bekam nun diese Mannschaft ganz schön ihr Fett weg. Dies lag aber auch nicht unwesentlich am recht niedrigen Netz, denn beim Abwehrversuch guckte man doch schnell mal über die Netzkante. Ansonsten steigerten wir uns in diesem Spiel dann doch endlich und konnten uns gut gegenüber Milow in Szene setzen. Währenddessen blieb der Gastgeber unter seinen Möglichkeiten: Viele Bälle wurden ins Aus geschlagen, unsere Angriffe nicht optimal abgewehrt. Daher nützten auch die kräftigen und großen Kerle der Mannschaft wenig und der Sieg ging sicher an uns.
  Nach dem bis dahin besten Spiel blieb schließlich noch ein Gegner offen, von dem zu erwarten war, dass es sich dabei um einen Titelaspiranten handeln würde. Doch zuvor musste sich Wiesenweg noch mit Nitzahn duellieren - und wie bereits erwähnt, spielte die junge Truppe diesmal ziemlich gut. Im ersten Satz konnte sich Nitzahn zeitweise einen 10 Punkte Vorsprung erkämpfen. Erst zum Ende des Satzes hin schien Wiesenweg zu erwachen und verkürzte den Rückstand drastisch, sodass wieder alles offen schien. Mit knappen Vorsprung setzte sich Nitzahn durch. Im zweiten Satz spielte Wiesenweg deutlich befreiter, vielleicht mussten sich die Spieler erst an den Rasenplatz gewöhnen, auf dem diese Mannschaft zum ersten Mal spielte. Den zweiten Satz konnte sich dann auch das Team Wiesenweg sichern. Zu Beginn des 3. Satzes wiederholte sich dann quasi der erste. Nitzahn zog von dannen und konnte sich mit 8:2 absetzen - im entscheidenden 3.Satz mit 15 Punkten ein enormer Vorteil. Aber erneut konnte der Kontrahent aufschließen, überholen jedoch nicht. Der Sieger des Spiels hieß also etwas überraschend Nitzahn.
  Diese Situation ist dann traditionell des Leerkörpers Stunde: Im Nu jonglierte Hartmut mit verschiedenen Konstellationen und ermittelte, dass eigentlich ein gewonnener Satz im letzten Spiel ausreichen müsste, um zu gewinnen. Seit er allerdings einmal nach einer solchen Berechnung ziemlich kalte Füße hinsichtlich der Richtigkeit seiner Prognose bekam, verlässt sich darauf freilich nur noch selten jemand.

Das Siegspiel
  Unseren letzten Kampf hatten wir also gegen Wiesenweg zu führen, und zwar auf dem Sandplatz. Der Vorteil des Platzes lag demzufolge diesmal bei Wiesenweg, da wir uns erst einmal an den Sand gewöhnen mussten, ebenso wie an das höhere Netz. Wir starten gut in den ersten Satz und konnten uns einen leichten Vorsprung herausarbeiten. Unser Vorteil waren zunächst unsere Angriffsschläge, die der Gegner oftmals nicht abwehren konnte. Zur Mitte des ersten Satzes gelang es uns jedoch nicht mehr den Druck aufrecht zu erhalten und einige Angriffe von uns gingen ins Netz. Dadurch konnte auch das andere Team zu Gegenschlägen ausholen. Irgendwie muss das Ganze auch nicht mehr sonderlich hübsch ausgesehen haben. Unser Kassenwart, der das Spiel eigentlich filmen sollte, packte nämlich ziemlich zeitig seine Kamera wieder ein und meinte hinterher, es sei zu unschön gewesen.
  So schaukelten wir uns dicht bedrängt von Wiesenweg den zwanziger Punkten entgegen.Dann erst gelang es uns klar die Oberhand zu gewinnen und schließlich den Sack des ersten Satzes zuzumachen. Im zweiten Satz wechselte MC für Hartmut rein, der dann von draußen gehörig seinen Senf dazugab. In diesem Satz konnte Wiesenweg dann sogar des Öfteren mit leichten Führungen glänzen, während wir schon mal aus der Ruhe gerieten. Zum Glück aber gelang es uns, uns wieder zu konzentrieren und das zu machen, was wir können: Nämlich Volleyball zu spielen. Und so holten wir uns den Sieg.
  Den Sieg des Satzes, des Spiels und des Turniers!

  Da diesmal der Vorsitzende und der Kassenwart rechtzeitig informiert wurden, waren beide anwesend und konnten den Pokal mit einem Siegergetränk - nennen wir es Pils - belohnen. Somit sicherten wir uns den 4. Sieg in diesem Jahr in Folge.
  Damit steigen allerdings auch die Erwartungen an die nächsten Turniere, was unsere Mission nicht eben leichter macht. Schließlich spielt es sich als Außenseiter deutlich befreiter

Die Platzierungen: 1. SV Volleyball Pritzerbe e.V., 2. Nitzahn, 3. Wiesenweg, 4. Germania Milow, 5. Abi 03

Es spielten:
Julia Tauscher, Nico Rogge, Basti Ensminger, Jürgen Schultze, David Stöhr, Hartmut Arlt

Tschüß bis zum nächsten Mal sagt Euch Euer Jürgen "Jürjin" Schultze

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Turnier in Briest am 22.07.2005:

Die Welt ist wieder in Ordnung!
  Eine Bemerkung zum Anfang, denn den Wettergott muss in diesem Jahr irgendeiner bestochen haben, weil unser Turnier das einzige bis jetzt war, bei dem es nicht geregnet hat und meistens die Sonne schien.

Nun aber zum Turnier: Pünktlich um 17:00 Uhr wurde durch die Briester Mannschaft das Tunier durch Vorstellung der Mannschaften am Mikrofon des anwesendenden DJ eingeläutet.
  Als erstes mussten wir gegen die Pritzerber Haie ran. Weil bei den Haien ein ehemaliges und ein aktives Vereinsmitglied mitspielten, mussten wir mit unserer besten Mannschaft ran, um sicher zu gehen, keine Niederlage wie im letzten Jahr zu erleiden. Also waren unsere besten Leute auf dem Feld. Schon nach einigen Ballwechseln wurde uns klar, dass die diesjährigen Haie nicht mit denen des letzten Jahres vergleichbar waren. Sie hatten keine Chance gegen uns. Wir spielten, wie schon oft dieses Jahr, sehr konzentriert. Wir gewannen den Satz, denn in Briest wird aus Zeitgründen nur einer gespielt, sicher und souverän.
  Damit war das Turnier für uns entschieden, denn, ohne überheblich sein zu wollen, waren die anderen Manschaften keine Gegner für uns. Also konnten jetzt alle mitgereisten Spielerinnen und Spieler in wechselnder Reihenfolge die restlichen Spiele absolvieren. Es gab zwischendurch das ein oder andere schlechte Stellungsspiel, schlechte Ballannahmen oder aber auch schlechte Angriffsabschlüsse, aber unser Turniersieg war zu keiner Zeit in ernsthafter Gefahr.

Wir konnten wieder den Siegerpokal in Empfang nehmen und bedanken uns bei den Briestern für ein schönes Turnier, wenn auch der Wettergott ihnen dieses Jahr nicht hold war. Natürlich gab es auch in diesem Jahr die obligatorischen Schmalzstullen, die sich größter Beliebtheit bei allen Teilnehmern erfreuten.

Es spielten soviel Leute bei uns mit, dass ich sie gar nicht alle aufzählen kann, deshalb lasse ich es.

Ich versuche noch ein paar Bilder vom Turnier zu bekommen, die ich dann hier zeigen werde.

Tschüß sagt Euch Euer Thomas "Kalle" Schenk

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Turnier in Pritzerbe am 02.07.2005:

Das Wetter war uns hold!
  In diesem Jahr war uns der Wettergott seit langem wieder gut gesonnen. Dies wurde schon am Vorabend klar, als wir die Spielfelder auf der Pritzerber Festwiese vorbereiteten. Dementsprechend war die Laune bei allen Beteiligten sehr gut.

Morgens um 09:00 Uhr war Treffpunkt für alle teilnehmenden Mannschaften. Dies waren Radewege I, Bahnitz I und II, Ziesar, Schlagenthin, die Pritzerber Haie, Nitzahn, Briest und Pritzerbe I und II. Dieses Jahr waren alle pünktlich und vollzählig zum Turnierbeginn vor Ort. Nach einer kurzen Einweisung der Teilnehmer und der Auslosung der Gruppen ging es endlich um 09:30 Uhr los.

Als erstes trafen wir auf die Mannschaft Bahnitz II. Schnell wurde, zum Leidwesen der Bahnitzer, klar, dass sie gegen uns nicht den Hauch einer Chance hatten. Es war für uns nur ein besseres Einspielen. Das Ergebnis ging mit 21:7 und 21:5 klar an uns.
  Das zweite Spiel, welches wir bestreiten mussten, war gegen unseren stärksten Widersacher, der Mannschaft Nordstern Radewege I. Aber auch hier hatten wir, zu unserer eigenen Überraschung, keine nennenswerten Probleme. Wir fuhren auch hier einen relativ sicheren 21:12 und 21:15 Sieg nach Hause.
  Unser drittes Spiel war gegen die Mannschaft der Pritzerber Haie. Diese ist in den letzten Jahren ständig besser geworden und wir waren entsprechend gewarnt, zumal auch ein ehemaliges Mitglied unseres Vereines jetzt dort mitspielt. Zur Überraschung aller, sicherlich auch der Haie selbst, verkauften sie sich weit unter Wert. Wir hatten jederzeit das Spiel unter Kontrolle und gewannen folgerichtig mit 21:7 und 21:8.
  Unser letztes Gruppenspiel bestritten wir gegen die Mannschaft aus Nitzahn. Vor dieser Mannschaft waren wir gewarnt, weil sie gegen Radewege I einen Satz gewonnen hatten. Entsprechend konzentriert gingen wir zu Werke. Die Nitzahner hatten ebenfalls, wie alle anderen Gruppengegner, keine Chance. Das Resultat lautete am Ende 21:7 und 21:8.

Wir hatten also unsere Gruppenspiele ohne Satzverlust beendet und zogen ins Halbfinale ein. Dort erwartete uns die Mannschaft von Bahnitz I. Aus den Vorjahren kannten wir diese schon und bereiteten uns entsprechend konzentriert vor. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung holten wir uns, wie in den vergangenen Jahren auch, sicher den Einzug ins Finale durch einen ungefährdeten 21:6 und 21:14 Sieg. Das zweite Halbfinale bestritten die Mannschaften Radewege I, die in unserer Gruppe ungefährdet Zweiter wurden, und Schlagenthin, die ihre Gruppe ebenfalls ungeschlagen gewonnen hatten. Gewarnt durch Niederlagen gegen Schlagenthin in früheren Turnieren machten wir uns schon mit dem Gedanken vertraut, im Finale gegen diese starke Mannschaft antreten zu müssen. Aber zu unserer und mit Sicherheit auch zu ihrer eigenen Überraschung verloren sie gegen Radewege I, die ein hervorragendes Spiel boten, mit 21:8, 18:21 und 10:15. Es kam zur Neuauflage des Finales zwischen Radewege I und Pritzerbe I.

Also ein weiteres Mal spielten wir gegen die "Nordsterne" im Finale. Wie schon im ersten Aufeinandertreffen am Vormittag hatten sie keine Chance gegen uns, weil wir kompakt auftraten und die erspielten Chancen konsequent in Punkte umsetzten. Am Ende gewannen wir verdient mit 21:14 und 21:15. Die Freude war natürlich riesengroß und fand in einer beschwinglichen Siegesfeier ihren Höhepunkt.

Das Turnierergebnis im Überblick: 1. Pritzerbe I, 2. Nordstern Radewege I, 3. Schlagenthin, 4. Bahnitz I, 5. Ziesar, 6. Pritzerbe II, 7. Nitzahn, 8. Pritzerber Haie, 9. Bahnitz II und 10. Briest.

Die erste Mannschaft trat in folgender Besetzung an: Gummi, MC, Störchen, Uli, Jürjin und Kalle.

Natürlich trat auch unsere zweite Mannschaft an. Sie konnten leider nicht ins Halbfinale einziehen, weil sie mit einem kleinen Punkt Unterschied nur Gruppenvierter wurden. Um ein solch knappes Ergebnis, und es war knapp, denn ich musste lange rechnen, in Zukunft zu vermeiden, denke ich mir ein neues System aus, um die Gruppenplatzierungen zu ermitteln.

Abschließend möchte ich allen an der Organisation beteiligten Vereinsmitglieder danken. Natürlich gilt unser Dank auch den teilnehmenden Mannschaften für ihre Unterstützung, vor allem als Schiedsrichter.

Tschüß bis zum nächsten Turnier in Pritzerbe sagt Euch Euer Thomas "Kalle" Schenk

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Turnier in Radewege am 11.06.2005:

Ein Sieg der absolut gerechtfertigt und zugleich eine Premiere war

Das Turnier
  Wirft man einen Blick auf den Wanderpokal scheinen 2 Mannschaften das Turnier stets unter sich auszumachen: Nahmitz und Nordstern höchstselbst. Allein also um schon für etwas Abwechslung auf der Siegerplakette zu sorgen, würde es sich lohnen zu gewinnen.
  So reiste also unser Team aus Pritzerbe am 11.Juni zum Beetzseefest, welches eben traditionell mit dem Volleyballturnier beginnt. Gespielt wurde wie immer auf 2 Feldern, einem Hartplatz und einem Sandplatz.
  Als Mannschaften fanden sich ein: RCHB (Ruderclub Brandenburg), Buschow, Brielow, Pritzerbe, Nahmitz, Radewege I, Radewege II, Radewege Jugend I, Ragewege Jugend II, ... Radewege 17 und Radewege 18. Letztere sind natürlich erfunden, aber der Gastgeber trat tatsächlich mit 4 eigenen Teams an. Rein rechnerisch standen die Chancen des Gastgebers also schon mal nicht schlecht.
  Das Wetter war diesmal untypisch und eher für das pritzerber Turnier berüchtigt: 15°C, Wind & Regen. Ideale Voraussetzungen für die Schlechtwetterprofis aus Pritzerbe - den Schumis des Volleyballs nämlich.

Die Gruppenspiele
  Unsere Gruppe spielte auf dem Hartplatz mit 5 Mannschaften: den beiden radeweger Jugendgruppen, Brielow, Nahmitz und Pritzerbe. Die Vorrundenspiele bereiteten kaum Sorgen und auch gegen Nahmitz spielten wir souverän, jenem Team, welches uns in den Vorjahren relativ kontrolliert besiegte. In diesem Jahr war es jedoch unser bestes Spiel in der Vorrunde und ließ schon deutlich unser Potenzial erahnen. Von der anderen Gruppe war allerdings nicht allzu viel mitzubekommen, sodass wir unsere weiteren Gegner leistungsmäßig noch nicht einschätzen konnten - und schließlich spielte dort ja der Hausherr auf seinem angestammten Platz.

Halbfinale und Finale
  Im Halbfinale standen sich im Über-Kreuz-Vergleich einerseits Pritzerbe/Buschow, andererseits Radewege/Nahmitz gegenüber. Buschow also war unser Gegner - eine ziemlich junge Mannschaft, die nach jedem Ball hechteten und überhaupt ganz schön viel auf dem Feld herumwuselten. Etwas überraschend für uns war natürlich der Sandplatz, an dem man sich erst mal gewöhnen muss. Ein gewisser Spieler - nennen wir ihn mal Zicke - klagte dann auch schon nach einem halben Satz über das anstrengende Spiel im Sand, andere fühlten sich hingegen ganz pudelwohl, wie unser alter Beacher Gummi. Insgesamt bestritten wir auch das Halbfinalspiel ganz überzeugend. Übrigens sei dem anwesenden Publikum nochmals eines klargestellt: Ein gutes Spiel kann einem emotional schon mal ordentlich mitreißen und muss nichts mit Drogen zu tun haben.
  Im anderen Spiel setzte sich Nahmitz gegenüber Radewege I durch. Damit hatte auch die letzte verbliebene Mannschaft aus Radewege keine Chance mehr auf den Turniersieg. Unser neuer, alter Gegner war also abermals das Team aus Nahmitz. Es kam also zu einer Wiederholung des besten Vorrundenspiels, nur unter anderen Bedingungen, diesmal nämlich im Sandkasten. Wieder also standen wir in einem Finale. Hoffentlich nur würden wir nicht enden wie so oft im letzten Jahr, wo wir in einigen Turnieren tolle Vorrundenspiele absolvierten und schließlich mit nachlassenden Kräften und Nerven in den entscheidenden Spielen untergingen.
  Genauso schien es aber zu kommen und im 1.Satz gingen wir prompt in den Rückstand. Seltsamerweise waren wir davon aber nicht sonderlich beeindruckt, spielten locker weiter und ruckzuck waren wir wieder dran, wenig später schließlich vorbei. Der 2. Satz lief ähnlich souverän wie der Rest des Turniers.
  Zu den bisherigen 2 Vereinen auf den Plaketten des Pokals wird nun also ein Weiterer verewigt und ohne zu übertreiben kann man behaupten: 2005 gehören wir da auch hin. Es ist auch ein ganz besonderer Sieg, denn noch nie konnten wir uns bei dem Heimturnier unseres Erzrivalens durchsetzen.

  Wenn übrigens nach einem Fußballspiel die einzelnen Spieler beurteilt werden, so kann man sich für dieses Turnier recht kurz fassen: Pritzerbe gewann mit 8 sehr guten Männern.
  Etwas Tragisches spielte sich dann aber nach dem Turnier dennoch ab: Viele traurige Blicke richteten sich gen Bierwagen. Dort nämlich stand normalerweise El Presidente, der sonst immer ein Lobesbier ausgab. Diesmal stand dort dieser Wagen ganz ohne unseren Big Boss. Urlaub! Um unserer Tradition zumindest ein wenig nachzukommen, beschlossen wir den Kassenwart zu einem Siegerbierchen aufzusuchen. Das muss dieser jedoch geahnt haben, jedenfalls auch hier nur Urlaub! So feierte also ein Teil der Mannschaft schlussendlich noch viele Stunden bei Uli.
  Besonderen Dank gilt all den Zuschauern aus unserem Verein: z.B. wie immer Hasi, unserem kritischsten Kritiker und Kurt, der uns schon in den frühsten Morgenstunden unterstützte, sowie auch den anderen angereisten Pritzerbern.
Es spielten:
Hansi Uli Heine, Jürjin Schultze, der Leerkörper Hartmut Arlt, Marcel "Gummi" Gumnior, Thomas "Kalle" Schenk, Basti MC Ensminger, David "Zicke" Stöhr und Nico Rogge.

Tschüß bis zum nächsten Mal sagt Euch Euer Jürgen "Jürjin" Schultze.

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Turnier in Jeßnitz im Mai:

Zu diesem Turnier erhielten wir keine Einladung von den Jeßnitzern, was wir sehr bedauern. Wir hoffen, dass sich das Verhältnis wieder verbessert und wir bald wieder eingeladen werden.

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Turnier in Jeßnitz am 08.01.2005:

Morgens zu unmöglicher Zeit, so um ca. 07:00 Uhr, trafen sich noch ganz verschlafen: Emsi, Marcel "Gummi", Nico, Rene "Zoelsi" und Andrea mit dem noch schlummernden Gedanken im Kopf, das Neujahrsturnier in Jeßnitz zu gewinnen. Mit Hartmut, unserem schsten Mann, wollten wir uns pünktlich um halb am Ort des Geschehens treffen. Denn Beginn war wie immer um neun Uhr.

Treffpunkt für den geneinsamen Start war wie immer der Getränkeshop von Hasis Frau, wo wir erst einmal einen leckeren Kaffee tranken und damit langsam aber stetig aus unserem Winterschlaf geweckt wurden. Während wir langsam unseren Kaffee tranken und die Zeit dahin wich, fiel uns auf, dass noch jemand fehlte... Gummi... In leichte Panik verfallen griffen wir zum Telefon und riefen unseren verschollenen Mitspieler an. Gummi, ganz verschlafen, wusste zunächst nicht, welcher Tag und was denn überhaupt los war. Um nicht noch mehr Zeit zu verlieren, holten wir ihn ab. Nun, da alle zusammen waren machten wir uns auf den Weg. Nico, unser Fahrer, war das erste Mal in Jeßnitz dabei und wusste demnach nicht so recht, wo wir lang fahren mussten. Darauf meinte Emsi ganz überzeugt, dass er sich auskenne und wisse, wo es lang gehe. Die Fahrt startete, alle waren gut drauf und machten ihre Späßchen mit Emsi. Wir folgten Emsis Anweisungen und wunderten uns zunächst nicht, dass wir anstatt in den Süden zu fahren immer mehr in den Westen drifteten. Wir fuhren und fuhren, lachten, hatten Spaß und freuten uns auf das Turnier. Als wir dann einige Kilometer vor Magdeburg waren stutzten wir dann doch ein wenig, denn als wir das letzte Mal in Jeßnitz waren, mussten wir nicht an Magdeburg vorbei! Nico hielt an, schaute in seine Karte, sein Kopf lief rot an und man glaubte zu sehen, dass ihm Hörner aus dem Kopf wuchsen. Er drehte sich zu Emsi um und fragte, ob er denn wirklich wüsste, wie man nach Jeßnitz komme. Nach einer kurzen, heftigen verbalen und nicht ganz ohrenfreundlichen Auseinandersetzung mit Emsi verschwanden bei NIco die Hörner, seine Hautfarbe glich wieder der eines Menschen und Emsi gestand ein, dass wir doch Richtung Leipzig hätten agfahren müssen. Wieder einmal mussten wir zum Telefon greifen und Hartmut Bescheid geben, dass wir später kommen würden. Hartmut, liebevoll Harti von seinen Mitspielern genannt, war dann doch nicht mehr so liebevoll, denn als wir anriefen, hatte das Turnier eigentlich schon begonnen und zu allem Überfluss hätten wir auch noch das erste Spiel gegen Ziesar gehabt. Doch Harti konnte unser Spiel verschieben und wir schafften es dann doch noch relativ pünktlich, gegen 09:45 Uhr, in Jeßnitz anzukommen. Nicht mehr ganz so gut gelaunt traten wir in die Halle und alle wussten:Wir waren die Verschollenen. Man lachte über uns und machte kleine Späßchen, was unserem Siegeshunger nicht allzu gut tat. Wir spielten unser Turnier mehr schlecht als recht, was jedoch nicht an der Besetzung sondern eher an der Motivation und an den vorangegangenen Ereignissen lag. Am Ende landeten wir, sehr unter unserer spielerischen Würde. auf dem 5. von 10 zu vergebenen Plätzen. Dies konnte jedoch unserer, in den Spielpausen getankten, "Guten Laune" nichts anhaben, denn Emsi, wie ihn jeder kennt, hatte für viel Spaß gesorgt.

Die Frauen der Gastgeber, die für Leib und Wohl sorgten, mussten mehr oder weniger unter unseren "Drei Musketieren" (Zoelsi, Nico und Gummi, dem "Retter verlorener Frauenherzen") leiden.

Im Ganzen kann man sagen, dass der SVV Pritzerbe wieder einmal einen lebendigen Eindruck, in welcher Weise auch immer, (in Jeßnitz) hinterlassen hat.

Nachdem wir dann die "Siegerflasche" gelehrt hatten, setzten wir uns, mit erschöpftem Gemüt, zum letzten Mal für diesen Tag in Bewegung, mit Blick in Richtung Heimat. Dies sollte sich jedoch auch auf dem Rückweg als schwierig erweisen. Denn diesmal war sich Emsi zu 100% sicher, dass er wüsste, wo es lang geht. Nach einer halbstündigen Irrfahrt wieder ein Blick in die Karte, ein böser Blick von Nico und Emsi eingeschüchtert (man konnte es kaum glauben, aber er hielt für fünf Minuten seine Mund). Nun stand uns nichts mehr im Weg und wir traten die Heimreise an. Unterwegs legten wir noch einen kurzen Stopp an der Zapfsäule ein um nachzutanken. Am Ende kamen wir mehr feuchtfröhlich als siegreich in Pritzerbe an.

Nach so viel Spaß und Aufregung freuen wir uns schon auf das nächste Turnier in Jeßnitz.

Tschüß sagt Euch Eure Andrea Schultze.

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