Hier könnt Ihr Spielberichte der Turniere in 2007 lesen und Euch ein paar Bilder ansehen!
Liebe Sportsfreunde – endlich – unser erstes Turnier stand uns bevor. Wir alle waren aufgeregt und freuten uns natürlich sehr. Das Turnier fand sogar erst gegen 12:00 Uhr statt, was wir verschlafenen Pritzerber natürlich sehr auszunutzen wussten. Wir trafen uns in Brandenburg am Hauptbahnhof um unseren Lehrer ( = Drillsergant) abzuholen. Nach dem wir Hartmüt eingepackt hatten, fuhren wir zu real um uns mit nahrhaften Getränken zu versorgen. Als das erledigt war, gings los… auf nach Krahne. Dort angekommen, begrüßte uns schon ein leckerer Grillduft, was die hungrigen Bäuche aufjohlen lies… denn das Turnier fand im Rahmen des 3. Märkischen Grill-Contests statt. Wie wir Pritzerber sind, sicherten wir uns gleich einen trockenen Sitzplatz, denn das Wetter war uns zu Anfang nicht ganz wohlgesonnen. So machten wir es uns gemütlich und begannen gleich uns wertvolle Nährstoffe zuzuführen, was die ausgelassene und lustige Stimmung natürlich noch mehr anhob. Alsdann wurden wir vom Organisator, unseren Dieter, freundlich begrüßt, folgend die Auslosung der Mannschaften und allgemeine Turnierregeln (Jeder gegen jeden, 2 Sätze bis 20 Punkten usw.)
Wir hatten gleich das erste Spiel…gegen den Krahner Jugendclub. Wir machten uns auf. Hartmüt setzte als erster aus, postierte sich aber gleich neben dem Spielfeldrand…alles Weitere kann man sich denken. Unser erstes Spiel war nicht gerade von Glamour gezeichnet, denn wir spielten auf einem Beachplatz und wer uns kennt, weiß, wie unsere ersten Spiele sind. Aber diesmal war es anders. Obwohl so grottich, gewannen wir mit zwei Sätzen. Trotzdem, ein Lob war es nicht, denn die Krahner Jugend, obwohl so ehrgeizig, hätte uns nichts anhaben können.
Das folgende Spiel hatten wir gegen Krahne 2 und das letzte gegen Krahne 1. Auch gegen diese beiden hervorragenden Gegner konnten wir jeweils mit 2 Sätzen gewinnen, obwohl wir spielerisch gegenüber unserem ersten Spiel nicht wesentlich besser geworden waren. Unser 3. Spiel hatten wir gegen Nahmitz. Die stärkste gegnerische Mannschaft in diesem Turnier. Das wir etwa gleich stark (oder schlecht?) waren, zeigte sich darin, dass jeder einen Satz an den Anderen abgegeben hatte. Da jedoch vor Turnierbeginn vereinbart wurde, dass in solch einem Fall, denn es wurden pro Match nur 2 Sätze gespielt, der direkte Vergleich zählt und wir besser verloren hatten als Nahmitz gegen uns und wir, wie bereits geschrieben, auch das letzte Spiel gegen Krahne 1 für uns entscheiden konnten, gewannen wir am Ende das Turnier.
Zu dem Drumherum kann man auch nur ein Lob aussprechen… das Essen und vor allem die Auswahl und Originalität waren unschlagbar…also besser hätte man nicht verpflegt werden können. So fuhren wir dann am Ende nach einer witzigen Siegerehrung, aber ewigem Warten auf eines unserer Präsente (welches lautstark vom Organisator des Contests versprochen wurde) sehr zufrieden nach Hause, mit der Hoffnung nächstes Jahr wiederkommen zu können.
Nun war es soweit… eines unserer wichtigsten Turniere für dieses Jahr stand auf dem Programm: das alljährliche Sommerturnier in Radewege, welches seit Tradition im Rahmen des Beetzseefestes stattfand. Und wie immer hatten wir ein bomben Wetter, es war warm, sehr warn…bestimmt gefühlte 60°C…nein, nein, aber es war ziemlich hot…zum einen von der Sonne und zum anderen von den hübsch anzusehenden Mädels…sehr nett. Nun aber zum eigentlichen Thema. Zum ersten Mal in diesem Jahr trafen wir uns in Herrgottsfrühe, so um halb acht bei Hasi und starteten von dort in Richtung Radewege. Dort angekommen, war unser Lehrer natürlich schon zur Stelle…aber wo waren nur die anderen…anderen Mannschaften…wir waren die Ersten…na ja, kann ja mal passieren…so machten wir es uns unter dem einzigsten Pavillion (geschätzte 3 m²) gemütlich und stärkten uns. Jeder trank erstmal ein Brötchen. Nach ein paar unendlichen Minuten trudelten dann so langsam die „Anderen“ ein und wir konnten beginnen. Zunächst eine herzliche Begrüßung mit viel Witz und dann die gewöhnliche Organisation. Aus unserer Mitte kam von vielen der Wunsch auf dem Rasenplatz zu spielen, was natürlich aufgrund der herzlichen Gastfreundschaft der Radeweger und der Freundlichkeit der Buschower gewährt wurde, sollte uns aber am Ende nicht gesonnen sein.
Unsere Gruppe war nicht gerade von harten Gegnern (Radewege 2, Brandenburger Ruderclub und eine Mix-Mannschaft) geprägt, aber großen Spaß hat es trotzdem gemacht. Wir gewannen in unserer Gruppe mit jeweils 2 Gewinnsätzen gegen jede Mannschaft. So freuten wir uns schon aufs Halbfinale, sahen uns auch schon im Endspiel. Da wie gesagt unsere Gruppe einfacher war, spielte die zweite Gruppe länger und somit verlängerte sich auch unsere Wartezeit. Nach Beendigung der Vorrundenspiele wurde dann noch eine halbe Stunde Pause gemacht, was uns am Ende nicht gut tun sollte. Es ist ja nicht so, dass wir die Zeit nicht tot zuschlagen wussten: Eis schlabbern, trinken, Mitspieler im Sand vergraben, baden gehen und viele lustige Szenen mehr, aber die Hitze und das anstrengende Miteinander machten uns sehr zu schaffen und so erschlafften dann einige unserer Topspieler.
Als die Zeit verstrichen war, begann das Halbfinalspiel auf dem Beachplatz…unsere Bewegungen hätte man mit einem Pantomimedarsteller in Zeitlupe vergleichen können…und so gewannen wir dann am Ende an Erfahrung, aber leider keine Sätze. So war es dann aus mit dem Traum vom großen Finale und vom Wanderpokal. Wir hätten nur noch dieses Mal gewinnen müssen und es wäre unser gewesen.
Da wir uns aber nicht als die ganz großen Verlierer ausgeben wollten, haben wir im Spiel um Platz 3 noch mal richtig Gas gegeben und konnten am Ende dann doch noch auf dem Treppchen stehen.
Nach einer – wie immer – erfrischenden Siegerehrung, erlabten sich noch einige von uns an den wirklich tollen Präsenten und so war der 3. Platz dann doch nicht mehr schlimm.
Am 07.07.2007 wurde in Pritzerbe nicht geheiratet, sondern kräftig Volleyball gespielt. Ursprünglich in den Juli verlegt um die Wahrscheinlichkeit für gutes Wetter zu erhöhen, war in diesem verregneten Sommer nicht viel zu machen. Allerdings war an diesem Tage weniger mit Nässe von oben als mit Sturm von der Seite zu kämpfen. Aufgaben gegen den Wind waren teilweise unmöglich und auch das Zuspiel geriet des öfteren zum reinen Glücksspiel. Der Pavillon wurde zu Beginn auch gleich wieder abgebaut. Trotz alle dem war das Spielen größtenteils möglich und nicht selten auch schlicht amüsant. Als Mannschaften begrüßten wir größtenteils bekannte Teams, nur Krahne stieß in diesem Jahr neu dazu.
Aus den Vorrundenspielen gingen Pritzerbe I und Bahnitz aus Gruppe 1 sowie Radewege und Schlagenthin aus der zweiten Gruppe hervor. Aufgrund des „interessanten“ Wetters wurden die restlichen Platzierungen nicht ausgespielt. Die gemischte Pritzerber Jugendmannschaft konnte trotz äußerst heiterer und guter Spielweise kein Spiel gewinnen und landete daher auf dem letzten Platz. Daneben schafften auch Nitzahn, Krahne, die Pritzerber Haie und unsere zweite Mannschaft nicht den Sprung ins Halbfinale.
Im Halbfinale standen sich die bekannten Gegner Pritzerbe I und Radewege gegenüber, welches ohne größere Schwierigkeiten vom Pritzerber Team gewonnen wurde. Das zweite Halbfinalspiel bestritten Schlagenthin und Bahnitz. Aus dieser spannenden Begegnung ging Bahnitz als Sieger hervor. Erneut verpasste das starke Team aus Schlagenthin somit auch in diesem Jahr den Einzug ins Finale.
Etwas unsicher startete Pritzerbe I ins Finale und ging in Rückstand. Durch konzentriertes Spiel und Ausnutzen der eigenen Stärken konnte der erste Satz schließlich dennoch gewonnen werden. Im zweiten Satz, wieder im Rückstand, spielte Pritzerbe sehr unsauber und mit vielen Fehlern. Bahnitz konnte eigenen Mut daraus schöpfen und behielt selbstsicher bis kurz vor Satzende stets 3 – 4 Punkte Vorsprung. Pritzerbe I konnte sich jedoch wieder zusammenreißen und spielte saubere Standardkombinationen, die immer wieder in Ziel führten. So konnte die Führung kurz vor Schluss erobert und ans Ende gerettet werden. Der Pokal bleibt daher auch in diesem Jahr in Pritzerbe.
Pritzerbe hat gesiegt.
Wir haben gewonnen!!!
Das nächste Turnier fand in Ziesar statt. Angereist zu gewinnen, mussten wir aber feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, gegen den Veranstalter zu gewinnen.
Die Vorrunde wurde in zwei Gruppen gespielt. Diese haben wir souverän gewonnen. Bedingt durch den Modus trafen wir in der Zwischenrunde auf den Gastgeber. Und jetzt kommts: Ziesar gewinnt gegen uns und wir spielen mit einem mal als Gruppensieger der Vorrunde um den vierten bis sechsten Platz. Durch diesen Modus ist es Ziesar gelungen, mit nur einem gewonnenen Spiel dritter des Turnieres zu werden.
In der nun stattfindenden Trostrunde verloren wir auch noch ein weiteres Spiel, sodass uns nur der vorletzte Platz blieb, und das trotz zwei gewonnener Spiele. Die Enttäuschung und die Missstimmung kann sich jeder vorstellen.
Leider hat es mal wieder nicht gereicht, um in Schlagenthin zu gewinnen. Wie immer lag es dabei wiederum an uns selber. Gut in das Turnier gestartet, haben wir es nicht verstanden, den Endspielgegner zu bezwingen. Dabei standen die Chancen gar nicht schlecht.